MetallDesign international 2024

MetallDesign international 2024
Peter Elgaß (Hrsg.) Ilka Schöning, Josef Moos

Hervorragende Kunstschmiedeobjekte, eigenwillige Messerkreationen, innovative Kunstwerke, zeitgemäßer Schmuck und modernes Gerät – sieben Schmiede, Gestalter und Bildhauer aus sechs Ländern haben die Grenzen des Metallhandwerks neu ausgelotet und präsentieren sich nun im aktuellen Jahrbuch aus dem Verlag HEPHAISTOS.

Tipp: Das Jahrbuch MetallDesign international gibt es auch im Abo!

Preis 49,00inkl. ges. MwSt.
ISBN 978-3-95805-107-2
Bestell-Nr. 467
Gewicht 1245 g
Warengruppe MetallDesign international
Sachgruppe Eigener Verlag
Einband Hardcover mit Fadenheftung
Sprache dt. eng. / eng.

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Der Metallbauschlosser und Kunstschmied Thomas Lampert kam nach einigen beruflichen Umwegen ins Bergdorf Guarda (Schweiz), begann dort mit einfachen Schmiede- sowie Metallbauarbeiten. Im Jahr 2003 wurde er durch eine Anfrage ermutigt, ein Sbrinmesser – Sbrinz ist ein Schweizer Hartkäse – zu entwerfen und herzustellen, Zeit in die Messergestaltung zu investieren. Inzwischen stellt er pro Jahr um die 3000 Küchenmesser ca. 30 unterschiedlicher Arten in Kleinserien her. Dazu gesellten sich im Laufe der Jahre noch andere Küchenprodukte wie handgeschmiedete Bratpfannen und Besteck.
Zeevik Gottlieb (Israel), Kunstschmied und Bildhauer, arbeitet seit 29 Jahren hauptberuflich als Schmied. In den letzten zehn Jahren hat er sich auf zwei Schwerpunkte konzentriert: das Unterrichten und das Fertigen von Skulpturen. Er lehrt die und formt selbst mit den Techniken von Uri Hofi, der sein Mentor und guter Freund war. Sein Schmiedesystem ist ergonomisch, stark beeinflusst und unterstützt von der Welt der Mathematik, der Physik und der Schönheit der Natur. Wenn er nicht gerade als Demonstrator auf Konferenzen und Schmiedetreffen unterwegs ist, verbringt Gottlieb jeden Tag in seinem Atelier.
Ein langes Berufsleben hat Johann Reif (Deutschland) hinter sich, er war bei unzähligen internationalen Schmiedetreffen als aktiver Teilnehmer dabei, er gewann bei der Weltmeisterschaft der Schmiede im italienischen Stia zweimal einen 2. Platz, er durchwanderte zahlreiche Werkstätten, besuchte als Entwicklungshelfer ferne Länder und absolvierte vielfältige Weiterbildungen, u. a. bei Alfred Habermann – aber ans Aufhören denkt der Tausendsassa aus dem oberbayerischen Moosburg, der erstmals in METALL DESIGN 2012 porträtiert wurde, noch lange nicht.
Seit 2014 betreibt Caleb Kullman in Santa Fe (USA) eine Schmiedewerkstatt. Er führt architekturbezogene Aufträge aus, stellt Haushaltswaren, Möbelstücke und gelegentlich Skulpturen her. Neue Designs mit alten Techniken zu entwickeln und einzigartige Objekte aus alltäglichen Materialien zu fertigen, sind für ihn künstlerische Herausforderungen. Wenn Kullman den Hammer in die Hand nimmt oder eine alte Maschine anschaltet, denkt er daran, dass es eine Art roten Faden der Hingabe an ein Handwerk gibt, der sich durch all seine Werkzeuge zieht und seine Arbeit mit jener früherer Schmiede verbindet.
In Bischofshofen (Österreich) arbeiten Robert und Stefan Gahr. Seit über 40 Jahren fertigt die Künstlerfamilie Gahr, erst der 2014 verstorbene Vater Herbert, jetzt seine beiden Söhne, fantasievolle Artefakte mit dem Schweißbrenner; nicht Brammen, Profile und Breitband aus Walzstahl sind ihr Werkstoff, sondern überwiegend Blech aus Edelstahl Rostfrei und die glühenden Schweißtropfen. Das Repertoire der Gahrs hat sich seit ihrem letzten Kapitel in METALL DESIGN 2006 stetig erweitert, es reicht von Feuerstellen, Lichtobjekten, Trophäen, Metallbildern, Skulpturen, Türen, Toren bis hin zu Möbeln und Grabzeichen.
Der im Szeklerland (Rumänien) lebende und arbeitende György Nagy sieht u. a. in den Entwürfen des Architekten Karoly Kos (1883–1977) ein Vorbild für seine Arbeiten. Es ist ein eher geometrischer Stil – für die Zeit der Wende zum 20. Jahrhundert, als man in Mitteleuropa noch dem Historismus anhing und der Jugendstil nur bis Budapest vordringen konnte, radikal modern. Einige Fotos in METALL DESIGN 2024 zeigen diese Arbeiten, die man an dieser Stelle nicht unbedingt erwarten würde. Die hier über Jahrhunderte gepflegte Schmiedetradition hat sich ganz anders als die in den europäischen Metropolen entwickelt.
Die Rückbesinnung von Massenware zu hochqualitativen Einzelstücken steht für den (Gold- und Silber-)Schmied Markus Pollinger (Deutschland), der sich an der Berufsfachschule für Glas und Schmuck in Neugablonz sowie den Kunstakademien in München und Nürnberg hat ausbilden lassen, immer im Vordergrund. Und weil er sowohl modernste als auch traditionelle Arbeitsmethoden beherrscht, scheint es da kaum Grenzen zu geben. Der Meister arbeitet selbstständig in seiner Werkstatt im oberbayerischen Lenggries. Er versucht, spielerisch mit Material umzugehen, an die Grenzen und darüber hinaus zu gehen.

232 Seiten, über 400 Farbfotos und Skizzen, Deutsch/Englisch,

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